Letztes Jahr haben wir mehrere sehr schöne Ausflüge in Brandenburgs gemacht – einer davon hat uns zu der Burg Rabenstein im Fläming geführt. Klar, so eine Burg ist ein altes Gemäuer – da ist es nicht weiter überraschend, neben der Burg auf ähnliche alte Bäume zu stoßen!
Einer dieser Bäume (ich glaube, es war eine Linde) hat mich ganz besonders fasziniert. Dieser Baum war einfach gewaltig, und das Erstaunlichste an diesem Baum war, dass er noch gelebt und grünes Laub getragen hat, obwohl er innen drin, wie ihr sehen könnt, völlig hohl war!

Erst hatte ich gewisse Anlaufschwierigkeiten – das Foto fand ich toll, aber wie setzt man so ein Foto in einem Layout ansprechend in Szene? Konsequenterweise musste ja das Bild irgendwas mit Bäumen zu tun haben, aber wo sollte ich so einen großen Baum herzaubern?
Schließlich habe ich mich für einen beherzten Griff in die Trickkiste entschieden – ich habe mir meinen Baum einfach aus mehreren Teilen „zusammengebastelt“. Für den Stamm habe ich einen Framelit aus dem Set „Winter Owls“ genommen, und für die Baumkrone habe ich einem Framelit aus dem Set „Goldverziertes Weihnachtsgrün“ verwendet.
Damit die Baumkrone lebendiger wirkt, habe ich die Blätterzweige aus dem alten Designerpapier „Tintenkunst“ ausgestanzt. Für das Gras habe ich Designerpapier aus dem Set „Neue Horizonte“ genommen. Den „Baumgeist“ habe ich mir mit Buchstaben aus dem Set „Mini-Alphabet“ in Calypso zusammengesetzt, um noch für einen farblichen Akzent auf dem Bild zu sorgen.
Verwendete Materialien:
Cardstock von Stampin Up in Grünbraun und Calypso, Designerpapier von Stampin Up aus den Sets „Tintenkunst“, „Holzdekor“ und „Neue Horizonte“, Designerpapier aus dem Block „Rustic Nature“, Framelits von Stampin Up aus den Sets „Winter Owls“, “ Goldverziertes Weihnachtsgrün“ und Mini-Alphabet“, Framelit „Gras“ von Marianne Design